Dusts of Eve’O’Lon

Dusts of

Eve’O’Lon

Du weißt nicht was passiert ist, eben standest Du doch noch voll im Leben, gingst Deiner Arbeit und Deinen Hobbies nach. Und plötzlich bist Du hier, inmitten von Nebelschleiern. Was war passiert? Hast Du auf der Straße ein Auto übersehen, bist Du von einer Leiter gefallen, oder waren es unerträgliche Schmerzen die plötzlich über dich kamen, ehe das Licht und die Geräusche um Dich herum verloschen?

Und wo bist Du hier? Warum bist Du hier? Du versuchst Dich umzusehen und Dich selbst zu ertasten, aber da ist kein Körper, der Deine Blicke lenkt, als sei nur Dein Geist in diesem Nebel versunken. Du rufst nach Dir vertrauten Personen, merkst aber alsbald, dass der Nebel deine Rufe schluckt, als seien sie eine Mauer.

Du lässt deinen Geist wandern aber kannst das Ende des Nebels nicht erreichen. Du wanderst Stunde um Stunde und schon nach wenigen Minuten weißt Du nicht mehr zu bestimmen wie viele Tage in diesem Monat seit deiner Ankunft vergangen sind. Auch nach einer weiteren Ewigkeit des Wanderns spürst Du keinerlei Erschöpfung.

Da bemerkst du eine Eintrübung des Nebels. Ja, anscheinend gibt es doch so etwas wie eine Sonne, die den Tag erhellt und die nun zur Ruhe geht. Vielleicht solltest auch Du Dich dieser Gewalt beugen und Dich ein wenig hinlegen, vielleicht ist ja alles nur ein schlechter Traum und Du erwachst Morgen wieder in deinem Bett?

Du leitest deinen Blick bis auf den Boden und erst jetzt bemerkst du dieses erste Anzeichen von Leben um dich herum. Du siehst das frische grüne Gras, welches von Gänseblümchen durchzogen in Deine Nase kriecht. Deine Nase? Ist dies Gebilde da vor Dir wirklich “Deine” Nase?

Du versuchst Dir vorzustellen wie der Rest dieses Wesens wohl aussehen muss, während der Nebel um Dich herum im schönsten Rot eines ausklingenden Tages leuchtet. Langsam siehst Du den Rest der Kreatur, ganz so, wie Du sie Dir vorgestellt hast. Es liegt vor Dir im Gras mit einem Halm in seinem Maul. Es sieht wunderbar aus, genauso wie Du es Dir nur in Deiner Fantasie hättest vorstellen können.

Gibt es vielleicht noch mehr dieser Wesen? Wo kommt es her? Und… Weshalb sieht es genau so aus, wie in Deiner Vorstellung? Hast Du es etwa geformt? Wie ist das möglich? Du schaust in das schwache Licht des Tages, direkt in den Nebel und versuchst, dich an ein anderes Wesen zu erinnern, dass Du gerne einmal gesehen hättest.

Du siehst wie sich der Nebel verdichtet zu einer Grundform, Du denkst dir ein paar Augen hinein, ein paar Füße, dass es laufen kann, die Tatzen, bis hin zu jenen liebevollen Details der Schnurbarthaare, bis jene Kreatur vor dir im Gras sitzt und sich seine Flanken putzt. Wie kann das sein? Du hast dieses Wesen geschaffen? Und wo ist der ganze Nebel hin? Du kannst weite Teile der Landschaft um dich herum erkennen. In der Ferne sind Berge und auch ein Meer zu erkennen.

Bist Du vielleicht auf einer Insel? Doch so weit Du auch schaust, nirgends ist eine Stadt oder eine Hütte auszumachen. Keine noch so kleines Licht bietet der unweigerlich eintretenden Nacht Widerstand, als dass es auf ein weiteres Leben auf dieser Insel schließen ließe. Nur noch wenig Nebel liegt wie ein Block zu deiner Linken und Du beschließt ein letztes Mal eine Form in den Nebel hineinzudenken, bis letztlich der ganze Nebel zu einem neuen Geschöpf wird, das vor Dir im Gras döst.

Am liebsten würdest Du Dich zu deinen Kreaturen legen, sie ein wenig streicheln, mit ihnen herumtollen, aber du kannst sie nicht ansprechen. Auch nach längerer Zeit scheinen deine Schützlinge keine Notiz von Dir zu nehmen, was auch immer Du versuchst. Du überlegst schließlich, ob Du sie hier ihrem Schicksal erst einmal überlassen solltest, um Dich um Deine eigene Situation zu kümmern.

Du schaust Dich nochmals um, ob du am Horizont auch wirklich nichts übersehen hast. Und siehe da, dort ist eine Rauchsäule zu deren Füßen ein Feuer zu sein scheint. Ist dort vielleicht ein Lagerfeuer? Vielleicht ist dort jemand der Dir erklären kann, wo Du bist und wie Du von hier fortkommen kannst. Gerade als Du ausreichend Mut gefasst hast, um loszuwandern, fällt Dein Blick auf der Erstgeschaffenen.

Gerade gähnte er laut, drehte sich zur Seite und kuschelte sich tiefer in das Gras. Wenn es hier tatsächlich noch mehr Leben auf diesem Land gibt, gibt es dann eventuell auch nicht friedliche Kreaturen, die Deiner Schöpfung etwas antun wollten. Kannst Du sie wirklich einfach so ihrem Schicksal überlassen? Sind diese drei nicht so, wie Du sie immer schon als Haustier, oder als besten Freund haben wolltest? Nein, du kannst sie nicht zurücklassen, Du bist an sie gebunden, dies wird Dir jetzt klar. Noch einmal versucht Du sie anzusprechen, ihnen Namen zu geben Du lenkst Dein Augenmerk näher an eines von ihnen heran, in der Hoffnung irgendwo Wiederstand zu finden, irgendwie ihr Fell mit deinem Geist zu ertasten.

Doch es scheint als könntest du durch sie hindurchgehen. Im ersten Moment erschrickst Du, als Du Dir Deiner Materielosigkeit noch bewusster wirst als bislang, doch dann spürst Du das Pochen eines Herzens, das pulsieren von Blut. Du schaust durch die kleinen Augen an Dir herunter und siehst Dich flach auf dem Rasen liegend. Du schmeckst den Grashalm in deinem Maul. Er schmeckt schon ziemlich Saftlos und Du beschließt Dich umzudrehen und Dir einen frischen Halm zu reißen. Da siehst du auf deine beiden anderen Geschöpfe.

Ob du sie jetzt vielleicht…? Dein Gedanke ist kaum zu Ende gedacht als du dich mit beiden Vorderpfoten auf den Drittgeborenen stützt und ihn keck anbellst. Dieser scheint erschrocken und wenige Augenblicke später rollt ihr ineinander verkeilt über die Wiese. Auch der Zweitgeborene ist erwacht und versucht unbeholfen auf seinen viel zu kleinen Beinen mit euch schrittzuhalten. Es ist ja so viel größer als ihr beide, wenn man genügend Anlauf nimmt, müsste man es doch umstoßen können. Dein neuer Spielkamerad scheint nicht bemerkt zu haben, das Du etwas geplant hast und versucht weiter dich spielerisch anzugreifen, als ihr beide gegen den schwerfälligen Zweitgeborenen fallt. Dieser taumelt, rudert hilflos mit seinen Armen und fällt der Länge nach ins Gras.

Erst in den frühen Morgenstunden spürst du die wohltuende Erschöpfung deines kleinen Körpers, der nach einer ganzen Nacht des Herumtobens sich seinen Schlaf ebenso verdient hat, wie seine beiden Gefährten. Du könntest diesen Schlaf jetzt wirklich brauchen, doch gerade geht die Sonne auf  und Du möchtest noch einen Blick auf die Umgebung werfen. Du löst Dich aus deinem Erstling und schaust auf  die friedlich nebeneinander schlafenden Dreien. Dann wendest Du Deinen Blick gen Horizont, als Du eine Stimme vernimmst, die aus dem Nichts zu kommen scheint. Sie klingt wie die Stimme eines kleinen verärgerten Jungen. Doch die Stimme schallt, als würde sie von allen Bergen und Flüssen wiedergegeben. Dann siehst du zwei Augen über Dir, die Dich böse anfunkeln.

„Ah, was willst Du hier? Ich hab dich nicht gerufen, verschwinde hier! Los!“

Du bist bar jeglicher Reaktion. Du kannst doch nicht sprechen, dass weißt du, dennoch formst Du die Worte: „Ich weiß es nicht. Erklär Du es mi…“

„Und was sind das da für hässliche Viecher? Die will ich nicht. Nimm die mit! Und jetzt hau ab. Nun mach schon!“

Konnte er Deine Worte nicht verstehen, oder wollte er es nicht? Noch einmal setzt Du an: „Wer bist Du? Wo bin ich hier? Und wo soll hin verschwind…?“

„Ich bin der Allein Schlafende. Ich habe gestern diese Welt erschaffen, die Berge geformt und die Flüsse zum fließen gebracht. Mein ist der Wind und jeder Atem der gehaucht wird. Meine Welt ist vollkommen und heute werde ich meine Geschöpfe lehren zu gehen und zu leben. Aber Du bist gekommen und hast den Nebel verbraucht um diese unnützen Kreaturen zu schaffen. Ich weiß nicht woher Du gekommen bist und es ist mir auch egal. Zur nächsten Nacht werde ich mir neuen Nebel schaffen und mir meine eigenen Geschöpfe erdenken. Bis dahin hast Du Zeit zu verschwinden und meine von Dir verschwendete Energie mitzunehmen. Sie sei Dein. Finden meine Kreaturen Deinige am morgigen Tage noch in meiner Welt an, sei es ihnen freigestellt, sie zu den Nebeln zurückzuführen aus denen sie gekommen sind.“

Du bist der Verzweiflung nahe. Noch immer weißt Du nicht, wo du bist, geschweige denn, wohin du verschwinden könntest und diese Stimme bedroht deine kleinen Lieblinge. Deine Verzweiflung weicht einem Zorn. Hättest Du Hände würdest Du sie zur Faust ballen, aber im letzten Moment erkennst Du, dass Du mit deiner Wut hier nichts erreichen kannst. Du überlegst einen Augenblick und versuchst deine Situation noch einmal zu erklären: „Du bist der Allein Schlafende, gut! Doch wie komme ich hierher? Ich weiß es selbst nicht. Du willst der Gott dieser Welt sein? Gut! Dann sei auch göttlich und gib meinen Freunden, auch wenn Du sie nicht erschaffen hast eine Chance zu überleben. Ich weiß nicht warum ich hier bin und vor allem weiß ich nicht, wie ich von hier fortkommen soll. Und bei all Deiner Göttlichkeit scheinst auch Du es nicht zu wissen. Also gib mir und meinen Freunden eine ehrliche Chance, bis wir einen Ausweg finden. Bitte!“

„Gut! Ich werde mit meiner Welt fortfahren wie geplant, ich werde Rassen schaffen und Kulturen, Technik und Wissenschaft formen und ihre Geschichte bis in meine tiefste Erinnerung prägen. Sie werden euch weder als Freund, denn als Feinde sehen. Mach Dein Bestes daraus und versuche in der Evolution deinen Platz zu behalten. Doch wisse, dass Du nichts zu gewinnen hast. Auf dich wartet am Ende kein Goldschatz, keine Liebe, kein Abenteuer, so ich es nicht will. Und ich weiß ob meiner Launigkeit. Bist Du bereit dich auf so ein Spiel einzulassen?“

Deine Antwort auf die Frage des Allein Schlafenden formt sich wie von selbst: „Habe ich denn eine Wahl?“

„So sei es!“, klingt die Stimme aus und als der Blick verschwindet donnert es in den Bergen. Ein gewaltiger Blitz erhellt die Morgendämmerung und aus dem Wald, in den er fuhr, steigt ein Schwarm katzenköpfiger Vögel auf. Als du zum Meer schaust, siehst du ein paar riesige Schlangen die sich im Wasser umeinander schlängeln. Die Rauchsäule der Abenddämmerung ist auch am Morgen noch schwach zu sehen. Du lässt deinen Blick noch einmal über den Boden gleiten und siehst einen verwitterten Wegweiser, der in Richtung der Rauchsäule weist. Auf dem Schild ist zu Lesen: Gogakam. Ist das vielleicht doch der Name einer Ansiedlung? Wenn deine Schützlinge sich ausgeruht haben wirst du dem Pfad vielleicht folgen. Doch zunächst gönnst auch Du dir ein wenig Ruhe und schwebst in den Körper deines Zweiten.

Zum Hintergrund:

Der Allein Schlafende ist schon ein sehr alter Mann. Er interessierte sich für jegliche technische Neuerung, auch, wenn er nicht mehr jede Verstand. Dennoch konnte er die Logik, die hinter einem Tamagotchi stand ebenso wenig begreifen, wie die Gewalt die unter den Kindern herrschte. Der Wunsch in ihm, wieder jung zu sein steckte tief in seinem Unterbewusstsein. Er stellte sich vor wieder Kind zu sein und genauso fies und unbeugsam zu sein, wie all diese Kinder aus seinem Ort. Sie hatten keinerlei Respekt vor ihm und konnten tun, was immer sie wollten. Wenn er noch einmal jung sein könnte, dann würde er es ihnen schon zeigen.

Eines Tages ging er mit seinem Enkel die Straße entlang. Da kamen aus einer Eisdiele zwei größere Jungs an und und stießen den Kleinen an. Sie schrien rum und boxten dem Kleinen in die Magenkuhle. Der alte Mann wollte sich gerade zwischen die Randalierer und seinen Enkel stellen, als einer der Jungen ihn ebenfalls schubste und er sein Gleichgewicht verlor. Er taumelte, versuchte, sich mit seinem Gehstock zu stützen und fiel mit dem Kopf gegen eines der parkenden Autos.

Dann wurde es Nacht um ihn. Er wusste, dass es vorbei war, denn als er die Augen aufmachte, sah er sich in einer offenen aufgebahrten Kiste liegend. Er sah sich in einem feinsten Nadelstreifen-Anzug, die Hände zusammengefaltet und sein Gesicht, jung und unschuldig, zeigte weder Freude noch Hass. Er lag so friedlich da, wie schlafend.

Doch der Alte wusste auch, dass es diesen Jungen nicht mehr gibt, er ist alt geworden, also formte er den Nebel um sich herum zu Erde. Er legte ihn um die Kiste des Jungen und erschuf eine Höhle in der der Kleine geschützt schlafen sollte. Er erschuf immer mehr Erde um ihn herum, immer mehr, damit niemand je diesen schönen Schlaf stören könne. Der Alte schuf Nebel um Nebel, Erde um Erde, Zentimeter für Zentimeter immer mehr, bis er den kleinen jungen Körper geschützt wusste für alle Zeiten.

Erst jetzt bemerkte der Alte, dass er selbst nur mehr Nebel war und keinerlei Existenz mehr besaß außer dem schlafenden Jungen, der er selbst einmal war. Sein letzter Hauch Nebel floss in den kleinen Körper des Jungen. In diesem Moment fing der kleine Körper an zu atmen.

Der Alte liegt in Wirklichkeit auf einer Intensivstation und auch schon seit einiger Zeit im Koma. Solange der Junge schläft und sich seine Welt erträumt, wird der Alte nicht mehr aus dem Koma erwachen. Folglich wäre also die einzige Möglichkeit aus der Welt des Jungen herauszukommen, seine Höhle zu finden und ihn zu wecken. Dies ist der heimliche Wunsch, aber auch die größte Angst des Alten, da er Fremden, insbesondere Kindern und Jugendlichen misstraut. Seine Angst ist es auch, die sich den Spielern entgegenstellt, dass sie hinter eben dieses Geheimnis kommen könnten. Also wird er die Spieler beschäftigen, sie in Abenteuer und Kämpfe verwickeln, nur damit sie ihn nicht finden und wecken. Denn seine Furcht vor der fremden Jugend ist ebenso stark wie sein Wunsch nach seiner eigenen Jugend.

Der Schlafende erfindet seine Abenteuer also aus seinen Erinnerungen heraus und aus seiner Fantasie. Die Helden erleben ihn immer nur als die Stimme eines jungen Kindes das mal spielerisch und gönnerhaft ist, mal herausfordert und auch mal seinen Willen aufzwingt, dennoch Worte benutzt, die man einem so jungen Kind nicht zutraut. Die Spieler sollten erst im Laufe der Abenteuer von dem Allein Schlafenden als den Jungen in einer Kiste schlafend erfahren, denn erst im Laufe der Abenteuer wird der Schlafende sehen, dass er keine Angst vor den Spielern haben muss und kann ihnen sein Geheimnis näher bringen, dadurch das eine seine Kreaturen eventuell mal einen Hinweis auf seine Existenz oder auf die sagenumwobene Höhle des Jungen fallen lässt. Dabei ist aber immer zu bedenken, dass ein solcher Hinweis immer durch den Alten gewollt ist und dass keines seiner Geschöpfe ihn bewusst verraten wollte, bzw, könnte, selbst wenn es den Spielern vielleicht einmal so vorkommen sollte. Der Allein Schlafende ist im Spiel immer das Kind und es hat immer die volle Kontrolle über die Geschehnisse.

Dusts of Eve’O’Lon

Materialsammlung für Ausrüstung/Erweiterung/Bewaffnung

Flug

Schwebemodul (Langsam, lange Dauer, kleine Ausdauerbelastung)

Das Modul ist äußerlich nicht erkennbar. Es erlaubt dem Evelon bis zu einer Höhe von 50 Metern zu Schweben, abzüglich 1m Höhe je Kilo Körpergewicht. Ein Evelon kann nur ein Modul in sich tragen. Ein Evelon, daß ein Gewicht von 50 kg erreicht, verliert somit seine komplette Schwebefähigkeit. Das Modul gehört in die Elementarklasse „Elektro“, ist also extrem anfällig gegen Wasser. Der Ausdauerverbrauch liegt bei 1 EH für 10 m.

Schwingen (Schnell, kurze Dauer, hohe Ausdauerbelastung)

Die Schwingen erlauben schnelle Ausweichmanöver in die Luft, kosten aber sehr viel Energie. Für längere Kämpfe in der Luft sind Schwingen völlig ungeeignet. Je 1 kg Körpergewicht wird 1 cm Schwingenspannweite benötigt (1 Einheit), für eine max. Flughöhe von 50 m. Schwingen sind aus Leder oder Stein und sind somit immun gegen Wasserattacken. Der Ausdauerverbrauch errechnet sich aus den zurückgelegten Metern (1 EH für 1m).

Flügel (Normale Geschw., normale Ausdauerbelastung)

Der König der Lüfte besitzt ein stolzes Federkleid. Pro Kilo Körpergewicht benötigt das Evelon 5 cm Flügelspannweite (1 Einheit). Flügel sind für ausdauernde Flüge bestimmt. Auch im Kampf sind sie schneller als das Schwebemodul und erlauben auch eine Flughöhe von 100 Metern. Flügel verbrauchen nur viel Energie bei schnellen Manövern, Ausweichen im Kampf oder einem Flug mit viel zusätzlicher Transportlast. Flügel sind sehr empfindlich gegen Wasser- und Feuerattacken. Langzeitflüge kosten 1 EH für 1 km.

Beammodul (Sofortiger Transport, extrem hoher Energiebedarf)

Das Modul erlaubt auch Magieunfähigen Evelons die Möglichkeit der Teleportation. Diese ist allerdings auf einen Bereich in Sichtweite beschränkt und kostet 2 EH für einen Meter Entfernung. Dennoch könnte sich der Aufwand lohnen, um gegnerische Evelon in der Luft zu überraschen. Der Beamer sollte allerdings beachten, das er Energie zur Rückreise braucht, bzw. sich an das gegnerische Evelon klammern muß, um nicht abzustürzen. Ein Sturz führt zu 1EH Energieverlust pro Fallmeter und 1W6 Runden Bewusstlosigkeit.

Transporte von zusätzlichem Gewicht

Ein Flug-Evelon kann natürlich auch als Transportmittel eingesetzt werden. Beste Voraussetzungen sind dafür natürlich Flügel in ausreichender Dimension. Aber auch ein ausgelasstetes Flugevolon kann über sein Gewicht hinaus Lasten tragen. Der Energieverbrauch verdoppelt sich bis zum doppelten Eigengewicht und verdreifacht sich ab dem. Bei einem Schwebemodul bleibt die max. Belastung allerdings bei 50 kg.

Bsp.: Ein Flugevolon mit 15 kg Gewicht benötigt 75 cm Flügel-Spannweite um sich selbst zu tragen. Wenn dieses Evelon auch noch einen Korb (15 kg) und die beiden anderen Evelon des Meisters nebst Gepäck tragen will (noch mal 30 kg), müßte er seine Spannweite auf 3 Meter erweitern, um einen erhöhten EH-Verbrauch zu vermeiden. Die Kosten für 3 Meter Flügel wären 60 Siegpunkte

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