Auszeit für Gedanken

„Auszeit für Gedanken“

Er drängt sich ungefragt
Er quält sich ins Bewusstsein
Er greift mir in den Nacken
Er hält sich in der Stirn

Oft nimmt er sich die Augen
und lässt mich glasig schauen
Kaum ein klarer Gedanke
entspringt dann meinem Kopfe

Zu laut ist das Gepoche
Zu schmerzhaft der Versuch
Migräne ist die Hölle
Ein Hinweis dieser Spruch

Ahnte ich meinen Namen
Ich würde ihn verraten
Und könnt ich ihn errechnen
So würd ich es versuchen

Wissen tue ich gar nichts
Der Schmerz ist daran schuld
Dem Körper nur entkommen
Weite, Stille, All

Einen Punkt im Universum fassen
Nur der Stern und ich
Lautlos zu ihm fliegen
Die Welt dem Schmerze lassend

Weite…
Stille…
All…

(c)2002 Kay Fiedler

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